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//presse

(auswahl)

"Alpenspaß mit Aussicht: Brillantes "Weißes Rössl" am Mainfrankentheater […] Tristan Braun begreift die Operette als Königsdisziplin der Regie. […Er] dreht die Regler für Ironie, Parodie und Satire noch ein bisschen weiter auf. Wobei ihm gleich zwei Kunststücke gelingen: Weder wird das Stück dadurch zur Klamotte, noch verliert die herrlich eingängige Musik ihren Zauber. […] Der Weg dorthin ist gepflastert mit jeder Menge Lederhosenkitsch und Anspielungen auf ein Land, das an allen Ecken und Enden bröckelt, von Bahn bis Theatersanierung."

- Mainpost, Mathias Wiedemann, 01.01.2026

"Willkommen in den Pappmaché-Bergen rund um den Wolfgangsee, vor deren Kulisse – einst so stolz, heute mindestens so baufällig wie das Würzburger Opernhaus – das „Rössl“ vor sich hin bröckelt. […] Verlässlich sind allein die Menschen, auf die man sich verlassen kann. So simpel und so tiefgründig lautet die Botschaft, die Tristan Braun in turbulenten, perfekt getimten zweieinhalb Stunden über die Rampe bringt. […]  Die Sülzheimerische Familiendevise „ran an den Speck“ prägt die szenische Detailarbeit, liebevolle Distanz die Gesamtsicht, die nicht nur aus Bergen und alpiner Fensterladengestaltung besteht, sondern von absurden Einfällen durchgeschüttelt wird."

- Oper! Magazin, Stephan Schwarz-Peter, 12.01.2026

"Das Würzburger „Rössl“ führt dieses grandios gestaltete Ablenkungsmanöver vor, ohne in belehrende Ernsthaftigkeit abzudriften. […] dazwischen öffnet Braun die Türen zu einem versierten Spiel, in das man gerne eintritt, um seine Sorgen zu vergessen. […] Tristan Braun macht mit diesem nachdenklichen Finale aus dem „Weißen Rössl“ zwar kein Problemstück, aber er bringt etwas von der melancholischen Heiterkeit eines Wienerlieds hinein."

- Online Merker, Werner Häußner, 15.01.2026

 

 

"Mit den neu verfassten, treffsicheren Dialogen von Regisseur Tristan Braun ein unbeschwertes Silvestervergnügen […] Der Wolfgangsee als Idyll in den Bergen, die Gebirgler mit Dirndl und Lederhose, all das wird ständig vor allem optisch aufs Korn genommen und spöttisch hinterfragt, ohne dass der Genuss des Publikums allzu sehr gestört wird. […] Im Grund ist das Bühnengeschehen eine Parodie auf glückverheißendes Leben in herrlicher Natur, auf das Vertrauen der Erfüllung von Liebeswünschen und harmonisches Zusammenleben. […] Braun, der mit einer lebendigen Personenregie ständig für Aktion sorgt, möchte zwar, dass während der Dauer der Aufführung das Publikum für Momente aus seinem realen Leben entführt wird in eine vermeintlich harmonische Welt, zeigt aber, dass sich die im Grund als unrealistisch entpuppt, auch durch irrsinnig abgründige Komik."

- O-Ton Renate Freyeisen, 01.01.2026

"Amüsant-melancholische Demontage des Alpenkitsch-Mythos […] Unmerklich, aber zuverlässig beginnt die Fassade zu bröckeln, bis Reklameschild, Türen, Rollläden und Balkonstützen nacheinander kapitulieren, als wolle die Kulisse selbst einräumen, dass der schöne Schein nicht ewig hält. […]Regisseur Tristan Braun jedoch entscheidet sich für eine überzeugende Volte: Er nimmt den Kaiser, diese Karikatur einer Epoche, die sich nicht ernsthaft zurückholen lässt, aus dem Spiel."

- Fränkische Nachrichten, Felix Röttger, 07.01.2026

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Im Weissen Rössl

Mainfranken Theater Würzburg, 2025

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Brüder-Grimm-Festspiele Hanau , 2025

Regisseur Tristan Braun hatte das Kinder-Musical von Isabelle Flachsmann mit pfiffigen, vielschichtigen Dialogen in die Jetztzeit verlegt. […] Die Inszenierung des Musicals von Tristan Braun lässt alle auf ihre Kosten kommen, Kinder wie Erwachsene. Augen, Ohren und Hirn werden gleichermaßen angesprochen."

 

- Fuldaer Zeitung, Barbara Kruse, 13.05.2025

"Wenn Zuschauer summend und tänzelnd die Vorstellung nach ausgiebigem Schlussapplaus verlassen, muss das Stück ein Erfolg sein. Auf die Inszenierung „Die Bremer Stadtmusikanten“, am Wochenende der Auftakt für die einundvierzigste Saison der Hanauer Brüder-Grimm-Festspiele, trifft das zu. Das Kreativteam [… hat] mit ihrer Fassung der berühmten Stadtmusikanten der Theatergeschichte der Brüder-Grimm-Festspiele ein hinreißendes Stück hinzugefügt, das tiefer als nur an der Oberfläche zwischenmenschlicher Beziehungen kratzt. […] Das liegt nicht nur daran, dass optische tierische Merkmale zurückhaltend in der Maske vorkommen, sondern vor allem an den Sorgen, Nöten und Eigenheiten, die sicherlich manch einem Besucher von sich selbst vertraut sein dürften."

- Frankfurter Allgemeine Zeitung, Luise Glaser-Lotz, 12.05.2025

"Die Inszenierung erfüllte alle Erwartungen, die man sich für einen überschäumenden, top-musikalischen und überraschenden Märchen-Kracher wünschen kann."

- Main Echo, Doris Huhn, 12.05.2025

"Ein perfekt durchkomponiertes Gesamtkunstwerk. Regisseur Tristan Braun hat das Buch von Isabelle Flachsmann gekonnt umgesetzt."

- GNZ, Tanja Bruske-Guth, 10.05.2025

"Überzeugend: ...wie Regisseur Tristan Braun nicht nur der Liebesgeschichte vertraut, sondern auch dem Genre und wie er geschickt den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Stücks und von Abrahams späterem Schicksal ins Spiel bringt, indem er aus einigen Hotelgästen Nazi-Flüchtlinge macht.  […] Eine Hotel-Hintertreppen-Handlung wie aus einem Groschenroman, potenziert durch Hollywood - aber gerade deshalb Operette pur: Mit aller ironischen Lust an sozialen und sexuellen Klischees, die hier andauernd gebrochen werden. 
Das Team vom BR-Klassik Operettenboulevard ist begeistert und gratuliert dem Mainfrankentheater Würzburg zu großem Operettenmut!"

- BR Klassik, Verleihung Operettenfrosch, 16.01.2025

"Glanzvoller Spaß mit Tiefe: Umjubelte Premiere […]
Operette in Hochform! Die vielschichtige Inszenierung von Tristan Braun jongliert virtuos mit dramatischen, komischen, absurden, parodistischen, glamourösen und sentimentalen Elementen. Ein äußerst kurzweiliges Wechselbad der Gefühle - 
nicht nur auf der Bühne. […] Das ist das Tolle an Operette: Sie kann alles, muss nichts. Außer unterhalten. Aber wenn sie's auf so geistreiche, bewegende und mitreißende Art tut, spielt sie sich ganz locker in den Kreis der vermeintlich "großen" Kunstformen. […] Eigentlich müsste man sich das Würzburger "Märchen im Grand Hôtel" mehrmals anschauen, um all die Gags mitzubekommen, die Regisseur Tristan Braun zusätzlich eingebaut hat."

- Mainpost, Mathias Wiedemann, 01.12.2024

"Das Tiefsinnige der Operette arbeitet Tristan Braun fürs Mainfranken Theater mit melancholisch-anrührenden Momenten und um visionenhafte Zeitdokumente ergänzt meisterhaft heraus, ohne dass Leichtigkeit verloren geht. So sind unter anderem Auszüge aus Thomas Manns Radioansprachen zu hören […]. Beklemmender noch als die historischen Ereignisse wird fürs Publikum im Laufe des Abends die Ahnung, dass auch in der Gegenwart Hass und dunkle Mächte in eine brandgefährliche Richtung treiben. […]

Zum Gelingen der Inszenierung trägt noch ein weiteres maßgeblich bei: Braun nimmt vor allem auch die aus der heutigen Zeit gefallene Liebesgeschichte gehörig aufs Korn - und den Liedtexten damit das sonst schwer zu ertragende Süß-Rührige der Vergangenheit. […] Das Ensemble lässt sich durch die Bank auf Situationskomik und die kaum mehr zählbaren Regiegags ein."

- Main Echo, Michaela Schneider, 05.12.2024

"Das große Plus dieser Würzburger Inszenierung ist das immer präsente Gefühl, dass bei aller Leichtigkeit der eingängigen, durchaus auch sentimentalen Melodien, bei den humorvoll-frechen Dialogen und der furiosen Choreografie (Mariana Souza) mit allen Tanzstilen bis zum Stepptanz die bevorstehenden gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen ihre großen Schatten werfen."

- Fränkische Nachrichten, Felix Röttger, 01612.2024

MÄRCHEN IM GRAND HÔTEL

Mainfranken Theater Würzburg, 2024

DIE LUSTIGE WITWE

Mainfranken Theater Würzburg, 2023

So geht Operette heute. Tristan Braun […] macht aus der leicht wirren Handlung ein fast surreales Farbenspiel und die Liebesgeschichte zur wirklich anrührenden Herzensangelegenheit. […] Tristan Braun hat für das Würzburger Mainfranken Theater Lehárs "Die lustige Witwe" inszeniert, und dabei gelingen ihm gleich mehrere Kunststücke. Er stürzt sich mit Lust ins Genre, liefert jede Menge Glanz, Glitzer und Glamour (Bühne Christian Blechschmidt, Kostüme Heike Seidler) und ist doch meilenweit entfernt, eine platte Ausstattungsrevue auf die Bühne der Blauen Halle zu stellen.

Er persifliert liebevoll die Naturgesetze der Operette, bricht und verfremdet zielsicher alle Passagen, die ins Zopfige führen könnten, und fügt sich doch quasi augenzwinkernd in die vorgeschriebene Tür-auf-Tür-zu-Dynamik. Er überzeichnet die Figuren und gibt ihnen doch echtes Profil. Kurz: Alles da, was eine Operette braucht, nur eben anders.

Dank sorgfältiger Zeichnung der wichtigsten Figuren, durchdachter Lenkung von Solisten und Chor und nicht zuletzt der vielschichtigen Choreografien von Mariana Souza gibt es ständig was zu staunen, zu lachen und mitzufühlen."

 

- Mainpost, Matthias Wiedemann, 22.12.2023
(zur vollständigen Kritik hier klicken)

Landesbühnen Sachsen, 2021

"Der bühnenbesessene Musiker und Regisseur Tristan Braun gehört zu den Menschen, die nicht nur über das "Wie weiter? in der Kunst sinnieren, sondern zeitgemäße Lösungen anbieten. Je absurder und überzogener die Operette daherkommt, desto wahrhaftiger werden die Geschichten, die sie über uns erzählt. Genauso begreift Braun den Job dieser Gattung in unserer Kultur. Er nimmt die […] Operettenhits nicht nur beim Wort, er katapultiert  ihre zeitlos-berückende musikalische Substanz mit einem bemerkenswerten Sinn für Maß und Stil in das Theater der Gegenwart. Da werden die Suche nach Liebe und Anerkennung, die Lebenslügen der digitalen "Truman-Show" unserer Zeit und die kleinen alltäglichen Katastrophen und Highlights des menschlichen Zusammenlebens unaufdringlich und amüsant aufs Korn genommen. […] Nichts ist rein dekorativ, nichts dürfte fehlen, die Regie wird mit uralten, bewährten aber neugefachten Mitteln des Theaters befördert und dem Publikum, das gewohnt ist, täglich hunderte Bilder zu konsumieren, ein Staunen oder gar Bewunderung ins Gesicht gezaubert. […] Man kann sich den vielen kleinen Dramödien und Slapsticks in dieser verrückt-realistischen Partygesellschaft einfach keine Minute entziehen. "

- Dresdner Neuste Nachrichten, Andreas Schwarze, 15.6.21 (zur vollständigen Kritik hier klicken)

DINNER FOR FIVE

MEMBRA

Kühlhaus Berlin, 2020

„Die Luft vibriert vor Energie, Erwartung, Angst – und Schönheit.

Krisen setzen Kräfte frei. Auch Künstler haben ein Immunsystem gegen kulturellen Kahlschlag. […] Tristan Braun hat im Kühlhaus Berlin eine Aufführung von Dietrich Buxtehudes Kantatenfolge „Membra Jesu Nostri“ gleichzeitig zu einer Auseinandersetzung mit der Pandemie gemacht – nicht mit der Politik, sondern mit unserer Körperlichkeit und deren Gefährdung. […] Starker und anhaltender Beifall für eine überaus eindrucksvolle musikalische und szenische Leistung und für Buxtehudes Musik, die noch am nächsten Tag nachklingt.“

 

- Klassikinfo.de, Bernd Feuchtner, 26.8.2020
(zur vollständigen Kritik hier klicken)

 

 

„Das Publikum jedenfalls - mundschutzbewehrte Gestalten im gedämpften Licht des Kühlhauses - lässt in seiner gebannt lauschenden Aufmerksamkeit und jubelnd ausbrechendem Applaus vermuten, dass ein Nerv getroffen wird.“

„Von Regisseur Tristan Braun, Bühnenbildnerin Johanna Meyer und Lichtkünstler Andreas Tobias zur „musiktheatralen Installation“ ausgeweitet, erstärkt sich die Wirkung der Musik […] Für die einzelnen Stationen dieser Körperreise findet das Team originelle Lösungen, lässt sich von den Hygienevorschriften der „Neuen Normalität“ zu surrealen Bildern inspirieren.“

„[…]sehens- und bedenkenswert ist die fantasiereiche Performance.“

 

- Tagesspiegel, Isabel Herzfeld, 28.8.2020

- Carsten Beyer im Gespräch mit Tristan Braun, Deutschlandfunk Kultur vom 26.8.2020 (Vorankündigung)

Kammeroper München, 2016

„Schon bevor das eigentliche Stück beginnt, dreht Regisseur Tristan Braun Rossini und dessen populärster komischer Oper "Der Barbier von Sevilla" eine Nase. Er zeigt die Burleske, bevor die Oper beginnt. [...] Brauns Humor ist abgründig[…]. Der Witz entsteht bei Braun, indem er sich über die pathetischen Liebesgesten im Libretto aus dem Jahr 1816 lustig macht und daran eine furiose Komik entzündet. Statt um eine Liebesgeschichte geht es hier um die Story zweier in sich selbst Verliebter.“

 

- Süddeutsche Zeitung, Thomas Jordan, 27.08.2016 (zur vollständigen Kritik klicken Sie hier)

„Nicht nur zu Wagners Musikdrama - schließlich debütierte er mit dem „Parsifal - für Kinder“ schon in Bayreuth - hat Tristan Braun einen Draht, auch Komödiantisches kribbelt ihm in den Fingern. Das bewies der junge Regisseur mit einer heftig beklatschten Inszenierung von Rossinis „Barbier von Sevilla“ im Nymphenburger Hubertussaal [...] Ansonsten sorgt Tristan Braun auf der Mini-Bühne für munteres Treiben. Dabei überreizt er das Stück nicht, gönnt dem Ensemble ein paar flotte Sprüche und hütet sich vor zu viel Klamauk.“

Münchener Merkur, Gabriele Luster, vom vom 26.08.2016

BARBIERE DI SIVIGLIA

Bayreuther Festspiele, 2015

„Erstaunlich, wie sich Wagner- Opern auf ihre Essenz eindampfen lassen, wie die Musik auch als Best-of funktioniert und wie man das kindergerecht simplifiziert, ohne deshalb banal zu werden“

- Die Welt, Manuel Brug, 25.07.2015
 (vollständige Kritik hier)

 

„von dem jungen Regisseur Tristan Braun [...] mit Humor und Schwung inszenierte Gralsgeschichte“

 

- Opernwelt, Albrecht Thiemann, 10.09.2015

"Das alles ist kindgerecht und flott inszeniert. Besonders bunt ist der zweite Aufzug in Klingsors Zauberwelt. Klingsor selbst sieht aus wie ein Teufel, aber seine Blumenmädchen sind leuchtende Zuckerwatte- Püppchen, die Parsifal mit Paradiesäpfeln, einer riesigen Torte und Luftballons wie bei einem Kindergeburtstag verzaubern."

- Ruhrnachrichten, Julia Gaß, 27.7.2015

PARSIFAL - FÜR KINDER

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